Das renommierte American Film Institute gibt traditionell Bestenlisten für alle möglichen Genre aus. Alle zehn Jahre werden die besten Filme aller Zeiten gewählt, in 2007 war es wieder soweit - pünktlich zum 40-sten Geburtstag des Instituts.
1.500 Filmkritiker und Historiker wählten zum letzten Mal 1997die besten US-Amerikanischen Filmproduktionen.
Auch damals wie heute wurde "Citizen Kane" aus dem Jahr 1941 auf Platz Eins gewählt. Gefolgt von Coppola's "Der Pate" von 1972, der "Casablanca" auf dem zweiten Platz ablöste. Der modernste Film in den Top Five, "Raging Bull" (Wie ein wilder Stier) von 1980, ist auf Platz Vier gehievt worden, der sich damit um 20 Plätze verbesserte. Auf Platz Fünf ein Klassiker von 1952 - "Singin' In The Rain" mit Gene Kelly.
Die Top Ten werden weiterhin komplettiert durch "Vom Winde verweht", "Lawrence von Arabien", "Schindlers Liste", "Vertigo" und dem Fantasyfilm "Der Zauberer von Oz".
Zu den Neueinsteigern der letzten zehn Jahre gehören der 1926 gedrehte Film "The General" um einen Lokomotivführer, gewählt auf Platz 18. Etwas weiter abgeschlagen, auf Platz 50 landete der erste Teil der Trilogie "Der Herr der Ringe - Die Gefährten". Der dritte Teil aus dem Fantasy-Epos ist übrigens der erfolgreichste Film nach Titanic mit einem Einspielergebnis von 1.129 Millionen US-Dollar in den Kinos weltweit. Das Schiffsdrama bringt es auf das höchte Einspielergebnis von bisher 1.835 Millionen US-Dollar und gehört in der Bestenliste ebenfalls zu den Neueinsteigern auf Platz 83.
Zu den neueren Produktionen bei den Neueinsteigern gehören "Der Soldat James Ryan" (1998) auf Platz 71, "The Sixth Sense" (1999) auf Platz 89, Toy Story (1995) auf Platz 99.
Und noch ein paar Statistiken:
Aus den 43 am meisten geeigneten Filmen, die zwischen 1996 und 2006 anliefen, schafften es nur "Der Herr der Ringe - Die Gefährten", "Der Soldat James Ryan", "Titanic" und "The Sixth Sense" in die Bestenliste.
Steven Spielberg ist der am meisten vertretende Regisseur mit fünf Filmen: "ET", "Der weiße Hai", "Die Jäger des verlorenen Schatzes", "Der Soldat James Ryan" und "Schindlers Liste". Alfred Hitchcock bringt es auf immerhin vier Filme.
Harrison Ford, Robert De Niro und James Stewart sind mit je fünf Filmen die am meisten vertrenden Schauspieler.
Auch wenn die Liste nicht allumfassend ist, gibt sie immerhin Aufschluss darüber, welche Filme man gesehen haben sollte. Die kalte Jahreszeit bietet die perfekte Gelegenheit, den nächsten gemütlichen DVD-Abend mit ein paar Top-Filmen einzuplanen.